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Marias und Christians Kinoprognose: März 2015


A Most Violent Year (Start: 19.03.2015 R: J. C. Chandor D: Oscar Isaac, Jessica Chastain)

Story: Einwanderer Abel Morales will sich im New York der frühen 80er Jahre mit Hilfe seiner Frau Anna ein Heizöl-Imperium aufbauen. Doch die Konkurrenz ist hartnäckig und schreckt vor Gewalt nicht zurück. Abel selbst hält von solchen Methoden nichts. Doch die Kulisse wird immer rauer und es ist unklar wie lange Abel noch auf legalem Weg sein Unternehmen, seine Frau und vor allem sich selbst schützen kann.

Prognose: Jessica Chastain. Mafia. 80er. New York. That's It. Mehr brauche ich nicht für einen gelungenen Film.


Insurgent (Start: 19.03.2015 R: Robert Schwentke D: Shailene Woodley, Miles Teller, Theo James)

Story: Tris ist nach den Ereignissen aus dem ersten Film auf der Flucht. Begleitet von Theo versucht sie die Gründe für die Verfolgung durch ihre Feinde herauszufinden. Ein Wettlauf gegen die Zeit und längst nicht der Höhepunkt des laufenden Konflikts.

Prognose: Ich weiß, die Inhaltsangabe ist dürftig. Jedoch habe ich die adaptieren Romane nicht gelesen und weiß deshalb wirklich nicht, worum es in der Fortsetzung von Divergent geht. Ich freue mich dennoch riesig auf Insurgent. Zum einen mochte ich den ersten Film sehr, zum anderen stehe ich generell auf diese Thematiken, siehe Maze Runner oder Hunger Games. Der große Pluspunkt ist jedoch die Besetzung. Die bezaubernde Shailene Woodley ist ebenso an Bord, wie die große Nachwuchshoffnung Miles Teller, der zuletzt in Whiplash für Furore sorgte. Grund zur Sorge macht nur die Besetzung des Regiepostens mit dem deutschen Robert Schwentke, dessen bisherige Filme wie RED oder R.I.P.D. nicht restlos überzeugen konnten.


Still Alice (Start: 05.03.2015 R: Richard Glatzer, Wash Westmoreland D: Julianne Moore, Alec Baldwin, Kristen Stewart)

Story: Die Sprachwissenschaftlerin Dr. Alice Howland ist immer öfter verwirrt und orientierungslos. Doch es gelingt ihre schlimme Krankheit zu verbergen. Als sie jedoch beginnt auch Menschen und Wörter zu verwechseln, gesteht sie ihrer Familie die Erkrankung an Alzheimer.

Prognose: Still Alice wird vor allem auf Grund der beeindruckenden Darstellerleistungen sehenswert sein. Allen voran natürlich Julianne Moore, die vor einer Woche für ihre Rolle als Dr. Howland mit dem Oscar ausgezeichnet wurde. Wesentlich jünger und irgendwann sicherlich auch im Dunstkreis der Academy Awards ist Kristen Stewart, als Filmtochter Moores. Das passt. Ich gehe zwar davon aus, dass der Film nicht unbedingt ein KINOfilm ist, aber sicherlich allen Leuten schwer auf die Tränendrüse drücken wird. Mal schauen.

Christian


Seventh Son (Start: 05.03.2015 R: Sergei Bodrov D: Jeff Bridges, Julianne Moore)

Story: Die Hexenkönigin Mutter Malkin bricht nach langer Gefangenschaft aus dem einsamen Verlies aus, in das sie einst der Kämpfer gegen das Übernatürliche Master Gregory verbannt hatte. Sobald der nächste Vollmond aufgeht, wird das Böse die Welt vernichten, es sei denn, Gregory kann bis dahin seinen neusten Lehrling soweit ausbilden, dass sie gemeinsam gegen die dunklen Mächte kämpfen können.

Prognose: Zugegebenermaßen mutmaße ich jetzt nicht wirklich darüber, ob Seventh Son sehenswert ist, ich habe den Film nämlich bereits gesehen. Leider ist der Film trotz Staraufgebot nicht besonders empfehlenswert, die Handlung ist genauso beliebig wie vorhersehbar, die eigentlichen Hauptdarsteller sind weder sympathisch noch besonders begabt, Jeff Bridges ist durch sein Make-up nicht nur im Schauspiel eingeschränkt, sondern nahezu entstellt und der über allem liegende Weichzeichner bringt den Zuschauer dazu, sich permanent die Augen zu reiben. Einziger Lichtblick ist Julianne Moore, die wie üblich einen tollen Job macht und hier noch mit coolen Kostümen ausgestattet ist. Insgesamt trotzdem nicht empfehlenswert.


Kingsman: The Secret Service (Start: 12.03.2015 R: Matthew Vaughn D: Colin Firth, Samuel L. Jackson)

Story: Der britische Geheimagent Harry Hart will seinen Neffen ebenfalls zum Spion ausbilden. Der junge Mann soll neben dem üblichen Kampftraining aber auch die Ausbildung zum perfekten Gentleman absolvieren, was sich bei seiner eher derben Art als Schwierigkeit herausstellt. Der erste Fall der beiden erfordert sogleich besonderes Fingerspitzengefühl, denn ein verrückter Nerd entführt berühmte Schauspieler aus Science-Fiction-Filmen.

Prognose: Der englische Agentenfilm auf die Spitze getrieben - Kingsman könnte dank perfektem Cast aus britischen Gentlemen und einer gehörigen Prise Witz eine gute Mischung aus Hommage und Innovation werden. Wenn der britische Regisseur Matthew Vaughn diesen Film mit genauso viel Esprit und Charme ausstattet wie Kick-Ass, kann eigentlich nicht mehr viel schiefgehen.


Tod den Hippies! Es lebe der Punk! (Start: 26.03.2015 R: Oskar Roehler D: Tom Schilling, Emilia Schüle)

Story: Wenn man in einer muffigen Kleinstadt im Deutschland der 80er Jahre keinen Bock mehr auf Hippies, Liebe und Frieden hat, bleibt einem nur noch die Flucht in die Hauptstadt. Haare ab und auf nach Westberlin - Robert will ab jetzt das Leben eines echten Punks führen - inklusive Sex, Drugs und Rock n' Roll.

Prognose: Mit einem bisschen Glück wird das Ganze ein spannender und atemloser Trip durch das Westberlin der 80er Jahre - mit scharfen Kostümen, schrägen Gestalten und einem ungezügelten Nachtleben. Mit einem bisschen Pech wird man sich während des gesamten Films nicht daran gewöhnen, dass Tom Schilling mit Iro irgendwie weniger gut aussieht.

Maria

Bildquelle: Lions Gate, Summit Entertainment, Film Nation, A24, Sony Pictures, Universal, 20th Century Fox

1 Kommentar:

  1. Betriff: Seventh Son. "Nicht besonders empfehlenswert" ist ja wohl die Untertreibung des jungen Kinojahres ;-)

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